Shelby GT500 vs. Dark Horse: Welcher Mustang ist der Richtige?
Supercharged 760 PS gegen hochdrehenden Saugmotor mit 453 PS. Wer gewinnt auf der Straße, auf der Rennstrecke und im Alltag?
Der ewige Vergleich
Es ist eigentlich unfair. Der GT500 hat 760 PS und einen 5.2-Liter-Kompressor-V8, der sich wie ein Sciencefiction-Film anhört. Der Dark Horse hat "nur" 453 PS, aber einen reinen, natürlich ansaugenden V8, der auf Hochtouren wie ein Rennauto klingt.
Beide haben ihre Berechtigung. Aber welcher ist der richtige für euch?
Auf der Rennstrecke
Überraschung: Der GT500 ist auf der Geraden naturgemäß schneller. 0 auf 100 in unter 3,5 Sekunden lässt sich nicht wegdiskutieren. Aber in Kurven hält der Dark Horse problemlos mit, manchmal sogar darüber hinaus, dank des leichteren Saugmotors und des überarbeiteten MagneRide-Fahrwerks.
Für Trackdays gilt: Der GT500 braucht mehr Kühlpausen. Der Dark Horse ist langstreckentauglicher.
Im Alltag
Hier trennt sich das Feld deutlich. Der GT500 mit seiner Doppelkupplungsbox ist im Stadtverkehr eigentlich angenehmer zu fahren als der Handschalter des Dark Horse. Aber der Handschalter ist genau das, was viele Mustang-Fans wollen, und das sollte man nicht unterschätzen.
Der GT500 verbraucht im Stadtverkehr spürbar mehr. Als Alltagsauto bleibt der Dark Horse klar im Vorteil.
Preis
In Deutschland kommt ein Shelby GT500 als US-Import auf deutlich über 100.000 Euro. Ein neuer Mustang Dark Horse liegt bei rund 70.000 bis 75.000 Euro. Das ist ein erheblicher Unterschied.
Unser Fazit
Wer unbegrenzt Budget hat, greift zum GT500. Allen anderen empfehlen wir den Dark Horse. Kein Mustang bietet aktuell ein besseres Verhältnis aus Fahrdynamik, Klang und Preis.
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